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Diary

unfassbar. wenn ich in dem tempo weiterschreibe komme ich in meinem leben auf noch maximal 100 einträge, danach werde ich zu staub. ich werd versuchen, mich zu bessern, versprochen :-)

das letzte halbe jahr war nicht nur relativ, sondern absolut fürn arsch. herzschmerz, gebrochener stolz, demütigung, völliger selbsthass und eine lange reise durchs tal der tränen liegen hinter mir. pathos liegt mir nicht, nicht dauerhaft. an dieser stelle ein dickes dankeschön an die, die für mich da waren. ich hab vieles mitgenommen aus der phase, inclusive der erkenntnis, dass manche menschen mich in puncto arschloch-potenzial noch um längen überragen, und dabei auch noch lächeln. das ist echt unheimlich. vorher dachte ich echt, wenigstens in dieser disziplin habe ich was auf dem kasten.

der beste freund des menschen ist immer noch seine musik. vielleicht schreib ich hier demnächst ein paar songtexte rein, die mir geholfen haben.

jetzt gehts allerdings erstmal mit volldampf mitten gegen die prüfungswand, wenn ich so weitermache. übermorgen geschichte, das sollte zu schaffen sein. wie ich danach allerdings innerhalb von fünf tagen eine hausarbeit in powi abgeben soll, ist mir noch schleierhaft, zumal ich bislang keinerlei literatur zum thema habe, und mir mit "kompetenz" eine nicht unbedeutende schlüsselqualifikation fehlt.
ach, politik stinkt eh.

da ich mich mittlerweile des besitzes eines laptops erfreuen darf, werde ich vielleicht auch in den semesterferien die ein oder andere impression hier reinschreiben. leipzig und dresden stehen bislang auf dem reiseplan, das splash bei chemnitz wäre eine option. wer einen abgemagerten freak zwei tage auf seiner couch schlafen lassen will, der melde sich bitte bei mir. mittlerweile bin ich nur froh, hier mal wieder rauszukommen.

wenn jemals der richtige zeitpunkt war, das leben von grund auf zu erneuern, dann jetzt. ich ziehe um, direkt ins pulsierende herz der stadt. ich bin tätowiert. ich wiege wieder über 70 kilo. auf der 2do-liste stehen noch: ernsthafter student werden, haare ab, spd wählen. und mich mal wieder jemandem gegenüber wie ein egoistisches arschloch verhalten. mal sehen, welche punkte sich verwirklichen lassen.
24.7.06 16:45


it's been a long long time...
ich wei?, viel zu lange habe ich keinerlei semilustige kolumnen, halbgare musiktipps und langweiliges geschwafel aus meinem leben unter die hei?hungrig wartende fanschaft gestreut. die gr?nde, deren es mehrere gab, sind ein wenig zu privat, um sie hier detailliert aufzuf?hren. es hat jedoch nichts, wie der eine oder andere sensationsgeile vielleicht bef?rchten mag, mit aufgeschnittenen pulsadern, einer schwangeren brasilianerin oder pl?tzlich ausbrechendem tropenfieber zu tun. die gr?nde liegen, wie immer, bei den frauen.
kurz und knapp: ein jahr fernbeziehung ?ber 750 km erwies sich als deutlich un?berwindbarer, als vorher angenommen, und die aussicht auf sechs weitere jahre einer solchen tortur spendete nicht unbedingt sonderlich viel hoffnung. ich bin solo. von beileidbeurkundungen, kr?nzen mit wimpeln in lila und schwarz und goldener frakturschrift sowie geheucheltem mitleid bitte ich jedoch abzusehen.
momentan befinde ich mich am see (ich muss hoffentlich nicht erw?hnen, an welchem. es gibt nur einen see in deutschland, der diese bezeichnugn verdient) und streite mich mit reaktion?ren altkatholiken ?ber kriegsschuld und cruzifixe in bayrischen klassenzimmern, die sich auch noch meiner direkten blutsverwandschaft zugeh?rig schimpfen. ein schlachtfest, das mich irgendwann mein erbe kosten wird. ansonsten vert?ndele ich meine gottgegebene freizeit noch immer in mainz, der goldenen stadt am rhein, und noch immer vordergr?ndig mit dem konsum verschiedenster rauschmittel von amaretto bis z?pfle. nichts also, was wirklich aufregend w?re.
was mit dem bekackten design passiert ist, wei? ich auch nicht. ich werde mich darum k?mmern, wenn ich mal lust darauf habe. bis dahin m?sst ihr mit dem schmuh hier so klar kommen (so sich ?berhaupt noch jemand hierher verirrt).

bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, als allen, die mir hier trotz unzuverl?ssigkeit die treue halten, ein sch?nes neues jahr zu w?nschen, in dem sich, soweit m?glich, alle gesetzten ziele und getr?umten tr?ume verwirklichen lassen. ich verspreche, ich werd mich ?fter mal blicken lassen.

so long
28.12.05 19:13


Wenn Brigitte mit ihrer physisches und biologisches-Alter Theorie Recht hat, dann bewegt sich mein bilogisches Alter gerade irgendwo zwischen Hildegard Knef und Jurassic Park, riecht nach Tod und w?hlt CSU. Die letzten drei Tage waren eine derartige Tortur, dass ich wirklich ernsthaft in Erw?gung ziehe, die n?chsten Tage besser keinen Alkohol zu trinken.

Tag 1: Main Concept
Interview lief top, war aber um halb 7 zu Ende. Das Konzert ging allerdings erst um halb 10 los, in Verbindung mit den mitgebrachten Biervorr?ten f?hrte das zu einem respektablen Vollrausch. Das Konzert selbst spr?hte nur so vor Innovation, tolle Freestyles (selbst von den DJs, sowohl in Wort als auch an den Turntables), schon als Vorprogramm ein durchgehend gerapptes Theaterst?ck etc. Nach Konsum diverser Kr?uter war ich so am Ende, dass ich mich zum bouncen an die gro?e Box direkt vor der B?hne lehnen musste.
Meine Begleitung wurde nach dem konzert als einzige noch als n?chtern genug befunden, Shirts zu kaufen. Eine kapitale Fehleinsch?tzung. Eineinhalb Stunden sp?ter versuchten wir immer noch, sie von dem Rapper des Vor-Vor-Acts wegzukriegen, der ein peinliches blaues M?tzchen trug (Fotos dieser privaten Aftershowsession werden vielleicht noch nachgereicht.) David hingegen vergraulte erst die DJs und legte sich dann mit den Tontechniker (oder war's Licht? Schei? drauf) an und feierte dann im Taxi F?kalwortorgien, wenn er nicht gerade versuchte, den Fahrer von den angesetzten 16 Euro auf 20 Euro "runter" zu handeln.

Tag 2: Party der Cousine
Als wir in Landau ankamen, waren wir eigentlich noch einig, und im Alkoholverzicht zu ?ben. Dramen beginnen ja ?fter mit ?berzogenem Anspruchsdenken. Dass unsere guten Vors?tze irgendwann im Rausch aus Sekt Orange und Tannenz?pfle untergingen, scheint eigentlich von vorneherein klar gewesen zu sein. Es ging allerdings auch nicht anders. Beatsteaks und Billy Talent mag ja noch vertrebare Partymucke sein, aber n?chtern mit 40 18J?hrigen, alle betrunken, und dann l?uft Surfin USA oder Phil Collins, das geht ?berhaupt nicht klar. Als ich die Stereoanlage erobert hatte, konnte ich immerhin einmal Beyonc?, einmal Eminem und einmal Melk auflegen, bevor ich von der Gastgeberin h?chstpers?nlich verjagt wurde. Das Folgest?ck war Tots Hold The Line, die Menge rastete aus. Verr?ckte Welt.

Tag 3: Geburtstag des Bruders
Die Musik war ertr?glicher, die Bierflaschen zahlreicher, der Bach zum reinpinkeln n?her und die Gruppe kleiner. David vertrat seinen Anti-Tequila-Standpunkt resolut bis nachts um eins. Als dann jedoch Aufbruchsstimmung herrschte, meinte er, pl?tzlich Lust auf einen heftigen Vollrausch kriegen zu m?ssen. Nachdem selbst das Geburtstagskind um drei nen Abgang machte, sa?en wir beide - wie immer - als letzte rum und diskutierten ?ber Hip Hop. Bis es um halb 8 so hell wurde, dass wir die Party ins Wohnzimmer verlegt haben. 8 Stunden, 4 Stunden Schlaf, sp?ter Fahrt nach Mainz und Status Quo.

Ich muss ins Bett.
25.9.05 19:06


Home, sweet home.

mir gef?llt es in mainz. das muss man immer mal wieder betonen. wenn ich nach mehrw?chiger abwesenheit hierher zur?ckkehre, habe ich ein gl?cksgef?hl... und, obwohl es erst sechs monate hier sind, auch ein wenig den eindruck von zu hause.

mein snakeboard ist da, ich mache beim fahren auch schon erste fortschritte. 50, 60 meter im schneckentempo und bewegungen, die leicht an forrest gump erinnern. aber ich bleibe stehen. wie ne deutsche eiche. oppa w?re stolz auf mich.

am donnerstag begegne ich einer von den personen, die ich am anfang meiner laufbahn unbedingt mal interviewen wollte. david pe von main concept. inclusive konzert im schlachthof - ich freu mich tierisch auf zehnmin?tige freestyles. danach fehlen nur noch samy deluxe und thomas d.

im moment qu?le ich mich mit laith al-deens aktueller cd rum. wie kann der gro?teil des volkes nur so unheimlich uninteressante, langweilige, nichtssagende, uninspirierte popschei?e h?ren?

listening: eminem ft. j-black, masta ace - hellbound
20.9.05 19:12


Eins vorweg: Mir geht es gut. Ich krieg genug zu essen, ich trag warme Socken, wenns nachts kalt wird, ich lass mir von b?sen Onkels keine Lollis schenken undauch sonst is alles bestens.
Die ersten drei Tage hier in Rostock war sogar extrem gutes Wetter - das war im ganzen letzten Jahr nicht der Fall. Ich sa? bis nachmittags auf der Wiese vor dem Uni-Hauptgeb?ude und hab gelesen. (?brigens hat Rostock das sch?nste Unigeb?ude der Welt. Da stinkt jede andere Stadt mit Karamba gegen ab) Walter Moers "Rumo" und Ken Follets "Die L?wen", 900 und 500 Seiten (grob gesch?tzt) in einer Woche. Kein ?bler Schnitt. Ersteres ist ?brigens ziemlich empfehlenswert und gibt es in der Taschenbuchausgabe schon f?r 12 Euro.
Ich hab jetzt noch ein englisches Buch von Alex Garland im Gep?ck, zwei englische Kurzgeschichten von Nick Hornby und "La Haine" auf franz?sisch (danke, julia ). Damit sollte sich die freie Zeit bis Mittwoch, einschlie?lich der Zugfahrt nach Dresden und anschlie?end nach Mainz, vertreiben lassen. Hoffe ich.

Mittwoch geht es zun?chst nach Berlin, mit K?lle ein T?tchen rauchen und essen gehen, bevor ich direkt weiter fahre zu Stefan, einen Tag lang Dresden anschauen. Wenn ich zur?ckbin, steht erst eine Party und dann die Bundestagswahl vor der T?r, f?r die ich mich noch immer schrecklich desinformiert f?hle. Das sind also Semesterferien.

Ab Sonntag oder so sollte sich alles wieder einigerma?en normalisiert haben. Vielleicht schaffe ich ja auch den ein oder anderen Eintrag hier, den ich schon l?nger mal machen wollte. Aber ich hab noch immer keinerlei Planung, wie ich den Oktober rumbringen werde. Eine Woche Bodensee und ein Wochenende oder eine Woche ?sterreich mit Heiner in Graz sind gesetzt. Sonst irgendwelche Ideen?

listening: tone - magische worte
11.9.05 17:51


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